• Warum ist das wichtig?
    Bei der Nebenkostenabrechnung tauchen oft die Begriffe Abrechnungszeitraum und Nutzungszeitraum auf. Sie klingen ähnlich, haben aber unterschiedliche Bedeutungen – und genau hier entstehen häufig Missverständnisse. In diesem Beitrag erfährst du den Unterschied, die rechtlichen Grundlagen und praktische Tipps für eine korrekte Abrechnung.


    Was ist der Abrechnungszeitraum?

    Der Abrechnungszeitraum bezeichnet den Zeitraum, für den die gesamten Betriebskosten einer Immobilie erfasst und abgerechnet werden.

    • Vorgabe: 12 Monate, meist vom 01.01. bis 31.12.
    • Flexibel: Vermieter können den Zeitraum frei festlegen (z. B. 01.11. bis 31.10.), solange er 12 Monate ist.
    • Rechtliche Grundlage: Laut § 556 BGB muss die Nebenkostenabrechnung spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen.

    Beispiel: Für das Jahr 2025 werden alle Kosten gesammelt und in einer Abrechnung zusammengefasst – unabhängig davon, wie lange einzelne Mieter in der Wohnung waren.


    Was ist der Nutzungszeitraum?

    Der Nutzungszeitraum ist der Zeitraum, in dem ein Mieter die Wohnung tatsächlich bewohnt hat.

    • Beispiel: Einzug am 01.04., Auszug am 30.09. → Nutzungszeitraum = 6 Monate.
    • Wichtig: Die Kosten aus dem Abrechnungszeitraum werden anteilig auf den Nutzungszeitraum des Mieters umgelegt – unabhängig davon, ob der Mieter die Wohnung voll genutzt hat oder nicht.

    Warum ist der Unterschied wichtig?

    • Transparenz für Mieter: Verstehen, warum Kosten für das ganze Jahr erscheinen, obwohl nur wenige Monate bewohnt wurden.
    • Rechtssicherheit für Vermieter: Beide Zeiträume müssen korrekt ausgewiesen werden, sonst drohen Nachforderungen oder Rückzahlungen.
    • Praxis: Zuerst wird der Gesamtbetrag für den Abrechnungszeitraum ermittelt, dann anteilig für den individuellen Nutzungszeitraum berechnet.

    Typische Fehler und Tipps

    • Fehler: Vermieter berücksichtigen den Nutzungszeitraum nicht und berechnen die vollen Jahreskosten.
    • Tipp: Immer beide Zeiträume klar angeben und die Kosten taggenau oder monatsgenau umlegen.
    • Frist beachten: Die Abrechnung muss spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen.

    Fazit

    Der Abrechnungszeitraum betrifft die Gesamtkosten eines Jahres, der Nutzungszeitraum den individuellen Mietzeitraum. Wer diese Begriffe versteht, sorgt für korrekte Abrechnungen und vermeidet Konflikte.

Bitte melden Sie sich bei uns

kostenlose Telefon-Beratung zum Thema Nebenkostenabrechnung

Telefon

+49 15155 / 731674

E-Mail

mail@nebenkosten-machen.de

WhatsApp

+49 15155 731774

BLOG Nebenkosten

 

In diesem Blog veröffentlichen wir Informationen, die für Vermieter und Mieter relevant sind.

Mit unserer Arbeit für Mieter und Vermieter möchten wir zur Entspannung zwischen den beiden Parteien bei dem komplizierten Thema "Nebenkostenabrechnung" beitragen.

Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Neuigkeiten zum Thema Nebenkostenabrechnungen in unserem Blog. Damit Sie nichts verpassen, versenden wir diese Inhalte auch als Newsletter

mehr lesen
Download Center
Download Center

Kostenlose Downloads zum Thema Nebenkostenabrechnungenso geht´s losFormular Mieterdaten - Informationen, die wir von Ihnen benötigen für die Er­stellung Ihrer...

mehr lesen
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Neuigkeiten zum Thema Nebenkostenabrechnungen in unserem Blog. Damit Sie nichts verpassen, versenden wir diese Inhalte auch als Newsletter

mehr lesen

Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten (Verordnung über Heizkostenabrechnung - HeizkostenV) 

mehr Infos: https://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/BJNR002610981.html

Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten (Betriebskostenverordnung - BetrKV)

mehr Infos: https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__1.html

Aufstellung der Betriebskosten -- Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten (Betriebskostenverordnung - BetrKV)

mehr Infos: https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html